Fallot-Tetralogie

HP 4.2 Frühe Re-Intervention bei Kleinkindern nach Fallot-Korrektur (Rekrutierung abgeschlossen)

Studiendesign

multizentrisch, prospektiv, offen, nicht-randomisiert

Studienpopulation

90 Patienten

Zeitrahmen

Studiendauer: Juli 2007 - August 2012
Rekrutierungsende: November 2010

Klinische Hauptfragestellung

  • Wie effizient sind operative (z. B. Pulmonalklappenersatz) und/oder katheterinterventionelle (z. B. Stents bei Pulmonalarterienstenosen) Rezidiveingriffe bei kleinen Kindern nach Fallot-Korrektur-OP, bezogen auf die mit MRT quantifizierte rechtsventrikuläre Funktion?

Klinische Nebenfragestellungen

  • Welche Wertigkeit haben Ventrikelfunktionsparameter des myokardialen Gewebedopplers bei diesen Patienten, gemessen an der quantitativen rechtsventrikulären Funktion mittels MRT (Validierung für Gewebedoppler)?
  • Welche Ventrikelfunktionsparameter (MRT, Gewebedoppler) haben die höchste prädiktive Aussagekraft bezogen auf die (mittels MRT quantitativ bestimmte) rechtsventrikuläre Erholung nach dem Rezidiveingriff? Sind auf dieser Datenbasis Aussagen zum optimalen Timing möglich?
  • Lassen sich weitere Aussagen zum optimalen Zeitpunkt einer Re-Intervention erarbeiten durch Analyse ‚gematchter' Subgruppen (nach Ausgangs-Anatomie, Korrektur-Verfahren, Intervall nach Korrektur, aktueller Hämodynamik), die in den jeweiligen Zentren nach lokalen Kriterien (keine zentrale Vorgabe!) unterschiedlich therapiert werden?

Patienteneinschluss

Die Rekrutierung wurde im November 2010 beendet.

Einschlusskriterien

  • Fallot-Tetralogie, inklusive Pulmonalatresie mit VSD als Extremform
  • Patienten < 8 Jahre mit einer postoperativen (= Korrektur) Fallot-Tetralogie, die wegen hämodynamisch als relevant eingeschätztem Residuum (konventionelle Kriterien) einer Katheter-Intervention oder Re-Operation unterzogen werden sollen

Ausschlusskriterien

  • DORV (kein subaortaler VSD)
  • assoziierte schwerwiegende Herzfehler (z. B. AVSD)
  • absolute MRT-Kontraindikation wie z. B. Herzschrittmacher, implantierte Neurostimulatoren, andere magnetisierbare Fremdkörper
  • andere klinisch relevante Erkrankungen wie z. B. Malignom oder floride Erkrankungen (ggf. nach Einschätzung des Studienarztes)

Aufwand

2 Visiten

Fallhonorar

2.000 EUR/Patient

Teilnehmer

An der Studie nehmen viele Kliniken und Herzzentren aus ganz Deutschland teil. Eine aktuelle Liste mit den Teilnehmern finden Sie hier …

Ansprechpartner

Dr. med. Samir Sarikouch
Leiter der klinischen Prüfung

Medizinische Hochschule Hannover
Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations-
und Gefäßchirurgie (HTTG)
Carl-Neuberg-Str. 1
D-30625 Hannover

Tel.: +49 511  532-6580
Fax: +49 511  532-5404
E-Mail: sarikouch.samir(at)mh-hannover.de

Dr. med. Philipp Beerbaum
Co-Projektleiter

King's College London
Division of Imaging Sciences
Guy's Hospital Campus
St Thomas' Street
London SE1 9RT
Großbritannien

Tel.: +44 20 718 85440
Fax: +44 20 718 85442
E-Mail: philipp.beerbaum(at)kcl.ac.uk

Ramona Stöckl
Studienmanagement

Koordinierungszentrum für Klinische Studien der Charité
Augustenburger Platz 1
13353 Berlin

Tel.: +49 30 450-553872
Fax: +49 30 450-553937
E-Mail: ramona.stoeckl(at)charite.de