Klinische Studien

Rechtsventrikuläre Insuffizienz

Zusammenfassung

Unter Herzinsuffizienz wird in der Regel eine Funktionseinschränkung der linken Herzkammer verstanden. Bei Patienten mit angeborenen Herzfehlern sind jedoch oftmals die rechte Herzkammer, die rechte Vorkammer und die Lungenstrombahn betroffen. Die Ursachen sind vielfältig. Rechtsherzinsuffizienz führt oft erst spät zu Beschwerden und ist dann bereits fortgeschritten.

In den letzten Jahren konnte bei Patienten mit einer Funktionseinschränkung des linken Herzens nachgewiesen werden, dass die Stimulation bestimmter körpereigener Stoffe bedeutsam für die Entwicklung der Linksherzinsuffizienz ist. Demzufolge wird die Linksherzinsuffizienz heute erfolgreich, z. B. mit Betablockern, behandelt. Über die Wirkung moderner Medikamente bei der Rechtsherzinsuffizienz ist bisher sehr wenig bekannt. In den Studien zur rechtsventrikulären Insuffizienz wird untersucht, ob bei beiden Formen der Herzinsuffizienz die gleichen Grundmechanismen zugrunde liegen. Wenn sich das bestätigt, könnte man die Rechtsherzinsuffizienz früher und erfolgreicher als bisher behandeln.

Die Studie wird multizentrisch mit Partnern in vielen Kliniken Deutschlands durchgeführt, die Patienten mit angeborenen Herzfehlern betreuen. Alle Ergebnisse fließen in eine zentrale Datenbank und werden vernetzt ausgewertet.

HP 5.1 Rechtsventrikuläre Insuffizienz: Beobachtungsstudie (Rekrutierung abgeschlossen)

In dieser prospektiven, multizentrischen Querschnittsstudie werden klinische und laborchemische Parameter bei Patienten ab 14 Jahren mit einem angeborenen Herzfehler und einer Beeinträchtigung der Funktion des rechten Herzens erhoben und mit denen gesunder Probanden verglichen. mehr …