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Kompetenznetz auf der Langen Nacht der Wissenschaften

© Foto Wiebke Peitz Charité


Mehr als 180.000 Besuche wurden in der diesjährigen Langen Nacht der Wissenschaften in Berlin und Potsdam erzählt. Damit bleibt das Interesse der Bevölkerung weiterhin sehr groß, für eine Nacht in die Welt der Wissenschaft einzutauchen. 68 Forschungseinrichtungen öffneten am vergangenen Samstag ihre Pforten und boten Einblicke in ihre Arbeit sowie Wissenschaft zum Anfassen und Mitmachen.

„Das klingt fast wie ein reißender Fluss“, erklärte der zehnjährige Florian am Stand des Kompetenznetzes Angeborene Herzfehler im Deutschen Rheumaforschungszentrum. Hier konnten die Besucher nachhören, wie sich die Herztöne von einem gesunden Herzen und einem Herzen mit angeborenem Herzfehler unterscheiden und ihr Wissen über das Herz testen. Auch im Deutschen Herzzentrum Berlin beteiligten sich die wissenshungrigen Gäste an einem Herzquiz. Dass angeborene Herzfehler die häufigste angeborene Erkrankung sind, von dem jedes 100. Kind betroffen ist, konnten sich viele kaum vorstellen. Das Exponat „Herzklopfen zu verschenken“ war auch in diesem Jahr besonders beliebt: Dabei konnten die Besucher ihren Herzton aufzeichnen lassen und auf CD mit nach Hause nehmen. „Das ist eine tolle Überraschung für den Papa“, freuten sich die kleine Lara und ihre Mama.