Bulmahn besucht Kompetenznetz Angeborene Herzfehler am Tag der Gesundheitsforschung

- Professor Felix Berger stellt Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn aktuelle Forschungsprojekte vor
Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn hat am Sonntag, 20. Februar 2005, in der Berliner Charité den ersten „Tag der Gesundheitsforschung” eröffnet. In ihrer Begrüßungsrede betonte sie, wie wichtig eine praxisnahe Forschung ist, die schnell den Patienten zu Gute kommt. Auf ihrem Rundgang durch die Charité besuchte die Ministerin die kinderkardiologische Abteilung. Sie informierte sich dort über aktuelle Forschungsvorhaben und Therapien für angeborene Herzfehler. Am Beispiel des Kompetenznetz-Projektes „Magnetresonanztomografie” stellte Prof. Dr. Felix Berger, Direktor der Kinderkardiologie, die Erfolge des Forschungsnetzes vor.
Ein Höhepunkt der Berliner Veranstaltung war die zehnminütige Live-Videokonferenz der Ministerin in die Gießener Kinderkardiologie. Prof. Dr. Dietmar Schranz, Direktor der kinderkardiologischen Abteilung, erläuterte den Zuschauern in Berlin, Gießen, Tübingen und Dresden aktuelle Untersuchungs- und Behandlungsmethoden für angeborene Herzfehler. „Die Kinderklinik bekleidet in den beiden einzigen, für die Kinderheilkunde ausgerichteten, nationalen Kompetenznetzen eine führende Rolle”, lobte Prof. Dr. Michael Piper, Dekan des Fachbereichs Medizin der Gießener Uniklinik, das Engagement der Wissenschaftler.
Am Tag der Gesundheitsforschung fanden an insgesamt 37 Universitätskliniken und Forschungsinstituten überall in Deutschland Workshops, Vorträge und Führungen durch Kliniken und Forschungslabore statt. Thema war die Kinder- und Jugendmedizin. Initiiert wurde der Aktionstag vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) sowie von den medizinischen Fakultäten und Kliniken, dem Medizinischen Fakultätentag (MFT) und der Deutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde und Jugendmedizin (DGKJ). Damit sollen zu jährlich-wechselnden Themen der aktuelle Stand und Zukunftsperspektiven der medizinischen Forschung vorgestellt werden.

