News-Archiv 2006

1. KKSN-Symposium: „Chancen für den Studienstandort Deutschland“

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Netzwerk der Koordinierungszentren für Klinische Studien widmet sich vom 13. bis 14. September 2006 dem Thema nicht-kommerzielle klinische Forschung unter dem Titel „Chancen für den Studienstandort Deutschland“.

Wir freuen uns sehr, Ärzte, Wissenschaftler und Experten aus allen Bereichen der Gesundheitsversorgung und -forschung als Referenten auf unserem ersten Symposium begrüßen zu können.

Nicht-kommerzielle klinische Studien haben neben Studien der Industrie ihren festen Platz in der Forschungslandschaft. Durch die Verbindung von ärztlicher Praxis und Wissenschaft lassen sich Fragestellungen aus der Forschung direkt in die Versorgung übersetzen. So kommen neue Therapieprinzipien und diagnostische Verfahren auf schnellstem Wege beim Patienten zur Anwendung, werden Therapiestandards verbessert und angehoben. Deshalb engagieren wir uns als Netzwerk der Koordinierungszentren für Klinische Studien besonders auch für die nicht-kommerzielle klinische Forschung.

Hervorragende klinische Studien erfordern Zeit, Engagement, Kompetenz und nicht zuletzt die Anerkennung als wissenschaftliche Disziplin. Wir möchten im Rahmen unseres ersten Netzwerk-Symposiums aus den Erfahrungen der Praxis schöpfen und Grundbedingungen für erfolgreiche klinische Forschung vorstellen, Impulse für zukünftige Studien setzen sowie mögliche Zukunftsfelder der klinischen Forschung diskutieren.

Wir freuen uns auf Sie in Leipzig!

Prof. Dr. Markus Löffler
Sprecher des Vorstands KKS-Netzwerk

Downloads

Dokument Datum Datei Autor
Einladung 03.08.2006 PDF / 220 KB KKSN

Zeit/Ort

Mittwoch, 13.09.2006, 16.00 – 20.00 Uhr, Donnerstag, 14.09.2006, 9.00 – 17.00 Uhr

Universitätscampus Jahnallee
Jahnallee 59
04109 Leipzig

Stadtplan

Programm

Mittwoch, 13.09.2006

16.00 – 16.15 Uhr Einführungsvortrag
M. Löffler (Leipzig)

16.15 – 17.30 Uhr Wissenschaftsorientierte nicht-kommerzielle Forschung
M. Seibert-Grafe (Mainz), Ch. Ohmann (Düsseldorf)

Zur Bedeutung Investigator Initiierter Studien am Beispiel der Intensivmedizin
K. Reinhart (Jena)

Fortschritte in der deutschen Onkologie durch nicht-kommerzielle Forschung
V. Diehl (Köln)

Nicht-medikamentöse Forschung im Bereich Morbus Parkinson am Beispiel der tiefen Hirnstimulation
W. Poewe (Innsbruck), angefragt

Hintergrund, Ergebnisse und Konsequenzen der GERAC-Kreuzschmerzstudie (GERAC-cLBP)
M. Haake (Heilbronn)

Forschung zur Krebsfrüherkennung bei Kindern
F. H. Schilling (Stuttgart)

17.30 – 18.30 Uhr Snack/Stehimbiss

18.30 – 20.00 Uhr Zukunftsfelder der klinischen Forschung
C.-S. Stürzebecher (Berlin), M. Löffler (Leipzig)

Therapie und Forschung am Beispiel der kindlichen ALL
M. Schrappe (Kiel)

Möglichkeiten und Grenzen der Pharmakogenetik am Beispiel von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
U. Frey (Essen)

Grundlage und klinisches Potential des Tissue Engineering
G. Finkenzeller (Freiburg)

Klinische Forschung mit biotechnologischen Arzneimitteln: Chancen und Risiken
M. Schueßler-Lenz (Langen)

Donnerstag, 14.09.2006

9.00 – 10.15 Uhr Modelle für Krankenhaus- und Praxisnetze
Ch. Gleiter (Tübingen), S. Kerber (Bad Neustadt)

Struktur und Pflege eines bundesweiten Praxisnetzwerks
P. Klöpel (Rostock)

Die pädiatrische Onkologie – 25 Jahre Erfahrung in der Netzwerk-Zusammenarbeit
U. Creutzig (Hannover)

Förderung von Forschung und Wissenschaft im HELIOS Konzern: Strategisches Element eines privaten Krankenhausträgers
J. Linke (Berlin)

10.15 – 10.30 Uhr Pause

10.30 – 12.00 Uhr Spannungsfeld Industriekooperationen
W. Lehmacher (Köln), H. Wolf (Basel)

Erfahrungen zu Kooperationen von Studiengruppen und Industrie
N. N.

Eine gute Kooperation – die Sicht des Klinikers
H.-J. Rupprecht (Rüsselsheim)

Sponsoren der besonderen Art: Wie Investigator Sponsored Trials (IST) zu einer Win-Win-Situation führen können
M. Herschel (München)

Rechtliche Aspekte der Kooperation bei Investigator Initiated Trials (IIT)
Ch. von Dewitz (Berlin)

12.00 – 13.00 Uhr Mittagessen

13.00 – 14.30 Uhr Finanzierung und Förderung
H. Maier-Lenz (Freiburg), K. Diergarten (München)

Strategien der Förderung klinischer Forschung
G. Hausdorf (Bonn)

Exzellenzförderung oder Regelförderung bei klinischen Studien
A. Schmidtmann (Bonn)

Programm Angewandte Klinische Forschung der Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Ch. Gleiter (Tübingen)

Versorgungsverantwortung/Versorgungsforschung
J. Bruns (Siegburg)

14.30 – 14.45 Uhr Pause

14.45 – 16.15 Uhr Strategien und Bedarf zur Aus-, Fort- und Weiterbildung
Ch. M. Seiler (Heidelberg)

Fördermaßnahme zu klinischen Studien – Kernpunkte der Erfahrungen zur Qualifikation
I. Hahn (Bonn)

Einschätzung der Industrie im Hinblick auf Qualifizierungsstand und Bedarf
F. Hundt (Berlin)

10 Jahre Studienprogramm „Klinische Evaluation“ – Ein Jubiläum und was noch zu tun bleibt
N. Donner-Banzhoff (Marburg)

Kursangebote des KKS-Netzwerkes – Perspektiven der Aus- und Fortbildung in patientenorientierter Forschung
J. Haerting (Halle)

16.15 – 17.00 Uhr Podiumsdiskussion mit Referenten, Fragen aus dem Publikum
V. Stollorz (Köln)

Kosten/Teilnahmegebühr

45,00 Euro Regulärer Unkostenbeitrag
25,00 Euro Ermäßigter Unkostenbeitrag (Studierende & GMDS-Tagungsteilnehmer)

Anmeldung

Geschäftsstelle des KKS-Netzwerks
c/o IMSIE . Gebäude 22
Kerpener Straße 62
50937 Köln

Fon: +49 221 47 88 70 94
Fax: +49 221 47 88 70 95
E-mail: anmeldung(at)kksn-symposium.de