Symposium und Workshop zur nichtinvasiven kardiovaskulären Bildgebung
Vom 13.-14. März 2009 findet im Herzzentrum Leipzig ein Symposium mit anschließendem Workshop zum Thema „Nicht-Invasive Kardiovaskuläre Bildgebung – Welche Modalitäten brauchen wir?“ statt.
Nachdem im letzten Jahr die klinischen Fragestellungen im Vordergrund der Betrachtung standen, sollen diesmal vor allem die verschiedenen Modalitäten betrachtet werden, mit denen kardiovaskuläre Fragestellungen nicht-invasiv beantwortet werden können. Wie auch schon im letzten Jahr wird erneut großer Wert auf den interdisziplinären Austausch gelegt. Die Modalitäten Echokardiographie, SPECT/PET, MDCT und Magnetresonanztomographie (MRT) sollen jeweils kurz bezüglich ihrer gegenwärtigen Indikationen und Möglichkeiten in der kardiovaskulären Diagnostik dargestellt, und dann in Bezug auf ein spezielles Anwendungsgebiet näher beleuchtet werden. Abschließend folgt ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Diese Tagung soll erneut die Möglichkeit zur offenen, intensiven und produktiven Diskussion geben. Unterstützt durch die Teilnahme von qualifizierten Referenten und Moderatoren aus der Radiologie, Nuklearmedizin und Kardiologie sollen für alle im kardiovaskulären Bereich tätigen Ärzte und medizinisches Personal, aber insbesondere für Radiologen, Nuklearmediziner und Kardiologen relevanten Thematiken eine entsprechende Resonanz finden.
Bitte melden Sie sich für den am Samstag, 14. März 2009, stattfindenden „Hands-On“ Workshop MDCT/MRT frühzeitig an, da nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich ist.
Zeit/Ort
Freitag, 13. März 2009
13.00 - 18.00 Uhr Symposium
Samstag, 14. März 2009
09.00 - 17.30 Uhr "Hands-On" Workshop
Herzzentrum Leipzig, Hörsaal
Strümpellstraße 39
04289 Leipzig
Programm
Freitag, 13.3.2009 Großer Hörsaal
13.15 - 14.15 Uhr Echokardiographie
Moderation: H. Thiele, H. Abdul-Khaliq
| Titel | Referent/en |
|---|---|
| Indikationen und Limitationen der Echokardiographie | A. Hagendorff |
| 3D-Echokardiographie – Spielerei oder wertvolles Werkzeug? | J. Ender, V. Razek |
| „Tissue Doppler“ vor CRT – Wichtig für den Erfolg? | J. Janousek |
14.30 - 15.30 Uhr Nuklearmedizin (SPECT/PET)
Moderation: H. Amthauer, V. Falk
| Titel | Referent/en |
|---|---|
| Indikationen und Limitationen der kardialen SPECT/PET? | K. Kendziorra |
| Bildfusion oder dediziertes Gerät SPECT/CT PET/CT? | P. Kaufmann |
| Neue Tracer in der Nuklearkardiologie – „One-Stop-Shop“ der KHK-Diagnostik? | W. Schäfer |
16.00 - 17.00 Uhr Kardiale MDCT
Moderation: T. Kahn, M. Hoffmann
| Titel | Referent/en |
|---|---|
| Indikationen und Limitationen ≥ 64-MDCT? | C. Becker |
| Erste Erfahrungen mit dem 256-Zeiler? | L. Lehmkuhl, P. Stumpp |
| 320-Zeilen und mehr? Der neue Goldstandard in der Koronardiagnostik? |
17.00 - 18.00 Uhr MRT
Moderation: G. Schuler, M. Gutberlet
| Titel | Referent/en |
|---|---|
| Indikationen und Limitationen? | H. Thiele |
| Kardiomyopathien/Myokarditis | J. Schulz-Menger |
| Brauchen wir noch mehr Feldstärke ≥ 3 Tesla? / | M. Gutberlet |
Samstag 14.3.2009 Demosaal/Radiologie
MRT /MDCT „Hands-On“ Workshop
| Zeit | Titel | Referent/en |
|---|---|---|
| 09.00 Uhr | Begrüßung | |
| 09.15 - 09.45 Uhr | Physikalische Grundlagen Kardio-MRT | B. Schnackenburg |
| 09.45 - 10.15 Uhr | Physikalische Grundlagen Kardio-CT | H. D. Nagel |
| 10.30 - 11.00 Uhr | Schnittebenen MRT/MDCT | K. Schindler, C. Lücke |
| 11.00 - 11.30 Uhr | Ischämiediagnostik/Perfusion | H. Thiele |
| 11.30 - 12.00 Uhr | Vitalität/Entzündung | M. Gutberlet |
| 12.00 - 12.30 Uhr | Flussmessung/Klappenfunktion | M. Grothoff |
| 12.30 - 13.00 Uhr | Angiographie/Koronarien | L. Lehmkuhl |
| 14.00 - 17.30 Uhr | „Hands-On“ A – D (4 Kleingruppen á 45 min. Rotation) A: Kardio-MR/B: MR-Postprocessing/C: Kardio-CT/D: CT-Postprocessing | |
| 17.30 Uhr | Abschlussklausur (Multiple Choice) |
Anmeldung
Anke Pache
Telefon: 0341 865-1702
Telefax: 0341 865-1803
E-Mail: anke.pache(at)herzzentrum-leipzig.de
Die Teilnahmegebühr inkl. Workshop beträgt 50 EUR. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldung. Diese Veranstaltung wird mit 16 Fortbildungspunkten von der Sächsischen Ärztekammer zertifiziert.


