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Ziele, Pläne, Herausforderungen

Dr. med. Ulrike Bauer, Geschäftsführerin vom Kompetenznetz Angeborene Herzfehler und Nationalen Register für angeborene Herzfehler, erläutert, wohin das Forschungsnetz im Jahr 2014 steuert

Was sind die wissenschaftlichen Herausforderungen, denen sich das Kompetenznetz im nächsten Jahr stellt?

Wir wollen die genetische, klinische und epidemiologische Forschung für Patienten mit angeborenen Herzfehlern (AHF) weiter voranbringen. Das soll unter anderem durch eine noch stärkere internationale Ausrichtung und einen translationalen Ansatz gelingen.

Wie entwickelt sich die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK)?

Wir werden 2014 entsprechend der Empfehlungen der internationalen Gutachter mit dem DZHK einen Kooperationsvertrag ausarbeiten und abschließen. Die wertvollen Strukturen im Kompetenznetz mit dem Nationalen Register für angeborene Herzfehler und seiner Biomaterialbank sollen weiter ausgebaut und allen Forschern zugänglich sein, die zum Thema AHF forschen wollen. Bei der Etablierung von wissenschaftlichen Standards und Regeln wurden hohe Maßstäbe angesetzt. Dadurch besteht eine hohe Anschlussfähigkeit an das DZHK.

Was ist das Ziel dieser Kooperation?

Ziel ist es, dass die Infrastruktur des Kompetenznetzes in Zukunft das Standbein im DZHK für Forschung zu AHF sein wird. Für alle Wissenschaftler zugänglich; schnell und transparent nutzbar.

Was wünschen Sie sich persönlich für Ihre Arbeit?

Ich wünsche mir noch mehr junge Wissenschaftler im Netzwerk, die mit großem Enthusiasmus und Elan in einem interdisziplinären und internationalen Umfeld forschen möchten.

Außerdem hoffe ich, dass wir die hohen Erwartungen der uns großartig unterstützenden Betroffenen und Familien erfüllen können, die auf Erfolge aus der Forschung warten, weil sie sich eine noch bessere Versorgung und Lebensqualität für ihre herzkranken Kinder wünschen.