Tod auf dem Spielfeld
Berlin, 12.06.2008. Confederations Cup, Halbfinale, 72. Spielminute: Der 28 Jahre alte Top-Fußballspieler Marc-Vivien Foe bricht auf dem Spielfeld zusammen und
bleibt regungslos liegen. Publikum und Spieler sind entsetzt und fassungslos. Sanitäter und Ärzte versuchen alles, um ihn ins Leben zurückzuholen. Vergeblich. Marc-Vivien Foe, Antonio Puerta oder Miklós Fehér sind prominente Beispiele junger Fußballer, die am plötzlichen Herztod verstarben. Auf der Langen Nacht der Wissenschaften am 14. Juni 2008 stellen Ärzte des Kompetenznetzes Angeborene Herzfehler im Deutschen Rheuma-Forschungszentrum (Charité, Campus Mitte) anschaulich die Ursachen dieses schockierenden Ereignisses vor und erklären, wie zu dazu kommen kann.
Erleiden junge Sportler einen plötzlichen Herztod, so hätte dieses tragische
Ereignis oft verhindert werden können. Meist liegt eine unerkannte
angeborene Erkrankung des Herzmuskels vor. Ist Sport also Mord? Diese Frage
lässt sich klar mit Nein beantworten. Sport führt generell zu einer Senkung
von Herz-Kreislauferkrankungen. Besteht der Verdacht für erblich bedingte
Herzkrankheiten, sollte das durch einen Arzt abgeklärt werden.
Echte Teamplayer in der Wissenschaft
Auf der Langen Nacht der Wissenschaften in Berlin am 14. Juni 2008
informieren die Kompetenznetze in der Medizin in interaktiven Exponaten über
neueste Ergebnisse aus der Spitzenforschung.
Kompetenznetze in der Medizin
zu Gast im Deutschen Rheumaforschungszentrum
14. Juni 2008, 17-1 Uhr
Charité Campus Mitte
Charitéplatz 1
10117 Berlin
Route 3/Wedding
Das gesamte Programm der Kompetenznetze finden Sie unter:
www.kompetenznetz-ahf.de/news/die-kluegste-nacht-des-jahres/
Pressekontakt
Wiebke Lesch
Kompetenznetz Angeborene Herzfehler
Tel. 030 40048783
E-Mail: lesch(at)kompetenznetz-ahf.de

