Diagnostik PAH
Ziele
Die Pulmonalarteriolen erkranken häufig infolge eines angeborenen Herzfehlers. Es kommt zu einem erhöhten Blutfluss durch die Lungenstrombahn. Veränderungen an den Pulmonalarteriolen durchlaufen verschiedene Stadien, bis sie nicht mehr reversibel sind. Endstadium ist das Eisenmenger-Syndrom. Es geht immer mit einer großen Leistungseinschränkung und reduzierten Lebensqualität der Patienten einher.
Bisher ist über die Zusammenhänge zwischen Eintreten, Verlauf und Risikofaktoren einer Pulmonalarteriolopathie wenig bekannt.
Ziel der Studie zur Diagnostik der Pulmonalarteriolopathie ist es, mit standardisierten Diagnostikmethoden Veränderungen an den Pulmonalarteriolen frühzeitig festzustellen, um rechtzeitig mit einer Therapie beginnen zu können. Die Therapiestudie der Pulmonalarteriolopathie baut auf den Erkenntnissen dieses Projektes auf.
Die Studie wird multizentrisch mit Partnern in vielen Kliniken Deutschlands durchgeführt, die Patienten mit angeborenen Herzfehlern betreuen. Alle Ergebnisse fließen in eine zentrale Datenbank und werden vernetzt ausgewertet. So lassen sich effektiver hochwertige Forschungsergebnisse gewinnen.
Teilnehmer
An der Studie nehmen viele Kliniken und Herzzentren aus ganz Deutschland teil. Eine aktuelle Liste mit den Teilnehmern finden Sie hier …
Ansprechpartner
Klinikum der Justus-Liebig-Universität
Abteilung für Kinderkardiologie
Feulgenstr. 12
35385 Gießen
Tel.: +49 641 9943460
Fax: +49 641 9943469
E-Mail: joachim.g.kreuder(at)paediat.med.uni-giessen.de


