Die Corona-Pandemie lässt sich nicht einfach auswischen. Impfung ist der beste Schutz., iStockphoto.com  | Inna Polekhina © iStockphoto.com | Inna Polekhina

Pressemitteilung | Wichtige Patienteninformation

Neues Corona-Spezial 2021

Impfen, Schützen, Leben retten

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland steigt erneut. Zu Beginn der kalten Jahreszeit rollt die vierte Welle. Fast alle Infektionen werden jetzt durch die hochansteckende Delta-Variante des Virus verursacht.

Die Impfung mit den zugelassenen Impfstoffen ist nachweislich der zuverlässigste Schutz. Doch die ersehnten Impfangebote werden zögerlich wahrgenommen. Auch wird ihr Nutzen in Teilen der Bevölkerung noch immer debattiert. Insbesondere für junge Risikopatienten unter zwölf Jahren ist das eine Herausforderung. Für sie steht eine Impfempfehlung noch aus.

Die Risiken einer Impfung sind eine verschwindend kleine Größe

Die mRNA-Impfstoffe von BioNTech und Moderna sind nachweislich auch für Menschen mit angeborenen Herzfehlern ab zwölf Jahren gut verträglich und in ihrer Wirksamkeit der beste Schutz vor einer Ansteckung, schweren Krankheitsverläufen und Komplikationen wie Long Covid und PIMS. „Wir richten uns dabei wie die Ständige Impfkommission (STIKO) danach, was auch für Kinder und Jugendliche wissenschaftlich gesichert ist. Die Risiken einer Impfung bilden eine verschwindend kleine Größe verglichen mit den hohen Risiken einer Infektion“, sagt Professor Hans-Heiner Kramer, Vorsitzender des Gutachtergremiums und Mitglied des Lenkungsausschusses des Kompetenznetz Angeborene Herzfehler.

Ungeimpfte gefährden sich und andere

Der Kinderkardiologe und Emeritus der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) mahnt zudem: „Wer sich nicht vollständig impfen lässt, setzt sich und andere unnötig deutlich höheren Risiken aus.“ Dazu zählten neben einer Ansteckung mit dem Corona-Virus auch soziale Risiken, insbesondere für Kinder unter zwölf Jahren, die sich noch nicht impfen lassen können. „Für Risikopatienten unter zwölf Jahren werden dadurch unter Umständen Vorsichtsmaßnahmen nötig, die ihre Teilhabe am sozialen Leben erschweren. Kontaktbeschränkungen und Homeschooling haben schon jetzt für viele Kinder und Jugendliche zu enormen Belastungen und Einschränkungen ihrer Lebensqualität geführt, deren Folgen schwerwiegend sind“, so Professor Hans-Heiner Kramer.

Faktencheck statt Fake News

Trotz vieler wissenschaftlich belegter Fakten und entsprechender Empfehlungen, etwa durch die unabhängigen Experten der STIKO, werfen die Pandemie, ihre Auslöser und ihre Folgen weiterhin viele offene Fragen für die Forschung auf. Zugleich kursieren neben gesicherten Erkenntnissen viele irreführende Fehlinformationen und Falschbehauptungen. Das erschwert es für viele, verlässliche Antworten zu finden. Was Experten wissen und empfehlen, finden Sie jetzt in unserem Corona-Spezial und beim Faktencheck der Deutschen Herzstiftung mit dem Kinderkardiologen Professor Dietmar Schranz aus Frankfurt.


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