Rot angefärbte Herzmuskelzellen mit blau dargestelltem Zellkern. ©

Seminar für Patienten

Regenerative Therapien und Stammzellentherapie

Am 30. März 2019 in Hannover

„Regenerative Therapien und Stammzellentherapie bei angeborenen Herzfehlern – geht das schon?“ Im Rahmen der 7. Hannover Herz-Lungen-Messe laden Forscher und Mediziner der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) Patientinnen und Patienten zu einem Symposium mit anschließender Diskussion rund um diese Frage ein.

Wann:
30. März 2019, 10:00 Uhr

Wo:
7. Hannover Herz-Lungen-Messe
Zoo Hannover, In der Festscheune
Adenauer Allee 3
30175 Hannover
www.zoo-hannover.de

Treffpunkt: Zoo Service-Center, Haupteingang

Bitte hier voranmelden:

Katrin Fuchs
Fuchs.katrin.httg@mh-hannover.de
Telefon: +49 511 532 7849

Experten im Gespräch

Mit Prof. Dr. med. Samir Sarikouch, dem Leiter der Forschungsabteilung der Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie der MHH, und Dr. rer. nat. Robert Zweigerdt, Grundlagenforscher im Bereich kardialer Stammzellen im Excellenzcluster Rebirth der MHH, informieren zwei ausgewiesene Experten über den aktuellen Forschungsstand regenerativer Medizin für Patienten mit komplexen angeborenen Herzfehlern.

Samir Saricouch leitet mit ESPOIR (European Clinical Study for the Application of Regenerative Heart Valves) und ARISE zwei europäische Studien zum regenerativen Herzklappenersatz durch zellfreie Herzklappen.

Prof. Dr. med. Samir Sarikouch ist Oberarzt und Bereichsleiter Klinische Forschung der Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie der MHH. ©
Prof. Dr. med. Samir Sarikouch ist Oberarzt und Bereichsleiter Klinische Forschung der Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie der MHH.

Robert Zweigerdt leitet im Rahmen von TECHNOBEAT (Technologies for Breakthrough in Heart Therapies) eine europäische Studie zur Vermehrung von nicht-embryonalen Stammzellen.

Dr. rer. nat. Robert Zweigerdt, PhD, ist Gruppenleiter an den Leibniz-Forschungslaboratorien für Biotechnik und Künstliche Organe (LEBAO) an der MHH und derzeitiger Koordinator des EU H2020-Netzwerkstipendiums TECHNOBEAT. ©
Dr. rer. nat. Robert Zweigerdt, PhD, ist Gruppenleiter an den Leibniz-Forschungslaboratorien für Biotechnik und Künstliche Organe (LEBAO) an der MHH und derzeitiger Koordinator des EU H2020-Netzwerkstipendiums TECHNOBEAT.
  • Kurz erklärt

    Regenerative Medizin

    Neue Therapien bei angeborenen Herzfehlern

    Beispiel für kontrahierende Herzmuskelzellen, die in dieser mikroskopischen Aufnahme rot angefärbt sind, mit blau dargestellten Zellkernen. Diese menschlichen Herzmuskelzellen wurden in Kultur aus sogenannten induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS-Zellen) gewonnen. Sie können in verschiedener Form gezüchtet werden, um zukünftig als Herzmuskelersatz zu dienen. ©
    Beispiel für kontrahierende Herzmuskelzellen, die in dieser mikroskopischen Aufnahme rot angefärbt sind, mit blau dargestellten Zellkernen. Diese menschlichen Herzmuskelzellen wurden in Kultur aus sogenannten induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS-Zellen) gewonnen. Sie können in verschiedener Form gezüchtet werden, um zukünftig als Herzmuskelersatz zu dienen.

    Auf dem noch relativ jungen Forschungsgebiet der regenerativen Medizin suchen Wissenschaftler nach Möglichkeiten der Wiederherstellung funktionsgestörter Zellen und Organe sowie funktionsgestörten Gewebes. Durchaus mit Erfolg. So befinden sich inzwischen zellfreie Herzklappen im klinischen Einsatz, die sich mit den Zellen ihres Empfängers besiedeln, um damit ihre Haltbarkeit zu verbessern.

    Ansatzpunkte für neue Therapien

    Große Hoffnungen für die Verbesserung der Langzeiterhaltung der Herzmuskelfunktion richten sich dabei auf die therapeutische Anwendung nicht embryonaler, so genannter induzierter pluripotenter Stammzellen (iPS-Zellen). Sie entstehen durch künstliche Reprogrammierung von Körperzellen und ähneln in vielen Eigenschaften den natürlichen Stammzellen. Weil sie sich aus Bioproben von Patienten herstellen und außerhalb des Körpers vermehren lassen, bieten sie Ansatzpunkte für neue Therapien bei Herzmuskelversagen.

    BMBF und EU fördern Forschung

    Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover arbeiten im Rahmen des von der EU geförderten Netzwerkes TECHNOBEAT (Technologies for Breakthrough in Heart Therapies) und des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes iCARE an der Umsetzung von Technologien der regenerativen Medizin für neue Therapien.

    zuklappen

An der anschließenden Diskussion beteiligen sich Prof. Dr. med. Philipp Beerbaum, Direktor der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin der MHH und renommierter Experte im Bereich der kardialen Bildgebung mittels MRT, und Dr. med. Alexander Horke, Leiter des Bereichs angeborene Herzfehler der Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie der MHH. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf chirurgischen Optionen im Langzeitverlauf nach einer Korrektur.

Hinweis zu Formularen

Hier finden Sie in Kürze das gewünschte Online-Formular. Zu Ihrem Anliegen helfen wir Ihnen gerne persönlich weiter. Senden Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an. Für konkrete Anfragen, Anträge oder den Gelben Zettel können Sie auch die zum Download angebotenen Formulare nutzen.


Zur Kontaktseite